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Wochenmarkt in der Kritik

Gewerbetreibende wünschen sich ein breiteres Angebot auf dem Wochenmarkt.

(Foto: hari)

Gewerbetreibende an der Marzahner Promenade beklagen eintöniges Angebot

Der Wochenmarkt in der Marzahner Promenade zwischen Eastgate und Freizeitforum ist heftig unter Beschuss geraten. Gewerbetreibende an der Promenade beklagen, dass das Angebot einseitig sei und die Stände den Weg versperrten.
Die Diskussion um den Wochenmarkt entbrannte kürzlich beim Stammtisch der Gewerbetreibenden an der Marzahner Promenade. „Wir ansässigen Gewerbetreibenden haben nichts gegen den Markt“, betont Lutz Nienerowski von „Marzahn live e.V.“. Im Gegenteil, viele seien eher erfreut, dass es in den zurückliegenden zwei bis drei Jahren gelungen ist, den Markt wieder zu einer festen Größe in der Promenade zu entwickeln. „Es wäre aber schön, wenn ein paar mehr Händler mit Frischwaren bzw. Saisonware auf dem Markt ihre Sachen anbieten, und ein paar weniger ausschließlich Schuhe.“
Die Diskussion wird vor dem Hintergrund des Wettbewerbs „Aktive Stadt“ geführt. Die Marzahner Promenade gehörte im vergangenen Jahr zu den Gewinnern dieses stadtweit ausgeschriebenen Wettbewerbs der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Rund acht Millionen Euro sollen in den kommenden vier Jahren in eine bauliche Erneuerung der Marzahner Promenade fließen.
„Es ist wichtig, dass die Marzahner Promenade auch bei ihrem Wochenmarkt vorankommt“,
stellt Regina Ross fest. Die Stadtplanerin begleitet den Prozess „Aktive Stadt“ an der Marzahner Promenade im Auftrag der Senatsverwaltung. Der Markt werde seiner Funktion, Kunden zusätzlich in die Marzahner Promenade zu locken, kaum gerecht. „Die Abwärtsspirale der Marzahner Promenade in den zurückliegenden Jahren spiegelt sich eben auch im Angebot das Marktes wieder“, sagt dazu Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU). Inzwischen hat es ein Gespräch zwischen der Senatsbeauftragten und dem Marktbetreiber Udo Heumann gegeben – jedoch ohne Ergebnis. „Wenn
es Probleme mit der Ordnung auf dem Markt gibt, müssen die gelöst werden“, sichert der Marktbetreiber aber zu. Das Angebot an Waren zu verändern, sei eine ganz andere Frage. Es sei schwierig, für den Markt neue Händler zu gewinnen. Den Grund liefert Heumann gleich mit: „Vor allem muss der Umsatz bei den Händlern stimmen.“ hari
(Beitrag aus der "Berliner Woche")

 


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